Seit dem Schuljahr 2025/26 gibt es eine Begabtenförderung in der Städtischen Musikschule Weinsberg. Die Voraussetzungen dafür sind natürlich eine besondere Begabung aber auch die Bereitschaft sich musikalisch in Ensembles und den Orchestern der Musikschule einzubringen. Außerdem nehmen die jungen Musiker*innen am Theorieunterricht teil und machen am Ende des Schuljahres eine Prüfung.
Zur Eröffnung des Konzertes spielen Emilja Baksyte, Querflöte und Diana Vettermann, Trompete aus ihrem „Jugend musiziert“ Duoprogramm zwei flotte Sätze von David McKeown. Henri Aßmann zeigt sein Können mit “Trumpet Voluntary“ von John Stanley und einem Satz aus der romantischen Sonata Nr.1 von James Hook. Beide Trompeter*innen haben Unterricht bei Rozmurat Arnakuliyev. Esra Hehrmann hat mit ihrer Schülerin Emilija Baksyte eine Air von Jules Demersseman vorbereitet. Sie ist erst 10 Jahre alt und spielt schon erstaunlich virtuos. Dania Vettermann wurde nach einem Jahr Trompetenunterricht in die Begabtenförderung aufgenommen. Im Konzert trägt sie ein barockes und ein modernes Werk vor. Ihre Schwester Joana Vettermann zeigt ihre Musikalität mit dem dritten Satz aus einem romantischen Flötenkonzert von dem Flötisten und Komponisten Ernesto Köhler. In der Pause bewirtet der Förderverein der Städtischen Musikschule mit Getränken und Knabbereien. Nun geht es weiter mit der Flötistin Ida Schmidt und dem ersten Satz eines klassischen Flötenkonzertes von Carl Stamitz. Ida zeigt sich sehr souverän. Der einzige Streicher am heutigen Abend ist Giulien Reber. Er erhält Bratschenunterricht bei Sylvia Gassert und spielt im Streichquartett. Auch er spielt, mit viel Musizierfreude, einen Satz aus dem klassischen Konzert von Joseph Schubert, nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter Franz Schubert. Leni Assenheimer meistert das virtuose Concertino von der Komponistin Cecile Chaminade mit Bravour. Das Querflötentrio von Esra Hehrmann bildet mit dem modernen, experimentellen „Nuraghi Warriors Dance“ von dem jungen Komponisten Anze Romann mit viel Temperament einen glanzvollen Abschluss. Das Publikum zeigt seine Begeisterung mit großem Applaus. Ein besonderer Dank gilt unserer Pianistin Olena Sinchuk, die alle Solobeiträge begleitet hat.



